Kieler Professorinnen und Professoren von 1919 bis 1965

Werner Aprath

Personendaten
Name Aprath
Vorname Werner
Geburt in Solingen-Wald (Rheinland), Deutsches Reich (Provinz Westfalen)
Akademischer Grad Hon. Prof.
Familienstand verheiratet
Link http://gelehrtenverzeichnis.de/c7472401-b412-220b-b0c9-4d4c6053dfdd
Verknüpfungen http://d-nb.info/gnd/104741821 , http://gelehrtenverzeichnis.de/c7472401-b412-220b-b0c9-4d4c6053dfdd
Akademische Karriere
1925 - 1928Privatdozent für Betriebswirtschaftslehre: Seminar für Betriebswirtschaftslehre in Kiel
1949 - Honorarprofessor für Betriebswirtschaftslehre: Seminar für Betriebswirtschaftslehre in Kiel
Weitere Informationen
1907 - 1911Kaufmann
1913 - Dipl. Kaufmann in Köln
1914 - 1920Kaufmann
1920 - 1922Referent im Reichswirtschaftsministerium in Berlin
1922 - 1925Leiter des Buch- und Prüfungsdienstes beim Landesfinanzamt Schleswig-Holstein in Kiel
1925 - Regierungsrat
1935 - 1944Mitarbeiter des Oberfinanzpräsidiums in Köln
1945 - 1946Regierungsrat und Leiter der Steuerabteilung beim Obefinanzpräsidium in Köln
1946 - 1947Präsident der Finanzverwaltung in Köln
1947 - Oberfinanzpräsident und Chef des Oberfinanzpräsidiums in Köln
1955 - Steuerberater
Ehrungen
1954 Großes Bundesverdienstkreuz Bundesrepublik Deutschland
Biographische Notizen
Im März 1944 wurde Werner Aprath von der NSDAP seines Amtes beim Oberfinanzpräsidium Köln enthoben, verhaftet und in das Lager Müngersdorf gebracht. Nach seiner Entlassung blieb er bis 1945 als politischer Flüchtling im Untergrund. Apraths Frau war Jüdin.
Literatur
Kürschner, 1950, Sp.
Habel, S.
Steimel, Robert: Kölner Köpfe, Köln 1958, S.430.
Mantel, Peter: Betriebswirtschaftslehre und Nationalsozialismus. Eine institutionen- und personengeschichtliche Studie, Wiesbaden 2009, S. 437.
Volbehr/Weyl, S.70.